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  • Philipp Müller in den Ständerat – der Beste für den Aargau

    Von Jan L. Severa, Leserbrief vom 08. November 2015

    Das Rennen um den zweiten Ständeratssitz im Aargau ist denkbar eng, wie eine letzte Woche erschienene Umfrage zeigte. Alle drei Kandidaten mögen ihre Vorzüge haben, aber nur einer davon verfügt über das nötige Rüstzeug, den Aargau in den nächsten vier Jahren optimal zu vertreten und das ist zweifelsohne Philipp Müller! Der langjährige Nationalrat wurde erst diesen Sommer zum einflussreichsten Aargauer Politiker gekürt - weit vor seinen Kontrahenten um den Ständeratssitz. Sowohl sein Netzwerk als auch seine Dossierfestigkeit und Eloquenz machen Philipp Müller zum optimalen Standesvertreter für den Aargau.

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  • Meine erste Motion

    Aus der Einwohnerratssitzung vom 24. August 2015

    Die erste Einwohnerratssitzung nach den Sommerferien hatte gleich 3 Motionen auf der Traktandenliste. Neben der Bachöffnung des Oberaubaches, welche mit 20 zu 19 Stimmen denkbar knapp abgelehnt wurde, stand auch die Motion der IG Oase Islerareal auf der Traktandenliste. Dieses, auf den ersten Blick sympathische Anliegen, fand im Einwohnerrat, trotz zahlreicher Sympathiebekundungen, keine Mehrheit. Klare Statements suchte man aber leider vergebens. Einzig die Fraktionen FDP und SVP konnten sich zu einem klaren Positionsbezug durchringen. Aus meiner Sicht schade, aber der Wahlkampf lässt auch in Wohlen grüssen.

    Mein persönliches Highlight, war die Behandlung meiner ersten eigenen Motion, welche ich im Namen der Fraktion FDP/Dorfteil Anglikon eingereicht habe. Mein Wunsch nach einer umfassenden Kostentransparenz bei Geschäften des Einwohnerrates wurde vom Gemeinderat - nicht ganz unerwartet - abgelehnt. Auch diverse Einwohnerräte teilten die ablehnende Haltung des Gemeinderates. Sie befürchteten, künftig würden statt Sachpolitik nur noch Schattengefechte wegen der entstandenen Kosten geführt. Es schien fast, als würden sich gewisse Einwohnerräte durch mein Anliegen bedroht fühlen.

    Ich bin aber davon überzeugt, dass die Wohler Politik und auch die Gemeindeverwaltung langfristig von diesem Vorstoss profitieren werden. Letztere ist damit nämlich gezwungen endlich eine Leistungserfassung einzuführen. Damit wird nicht nur die interne, sondern auch die externe Verrechnung genauer bzw. überhaupt erst ermöglicht. Den Mehrwert sahen wohl auch andere Einwohnerräte und so wurde meine Motion mit einer komfortablen Mehrheit von 22 ja zu 15 nein Stimmen überweisen.

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  • Wandel gefordert - jetzt erst recht

    Berichterstattung WA Motion und Postulat 01 09 2015

    WA Artikel (01.09.2015)

    Berichterstattung im Wohler Anzeiger vom 01. September 2015 zu den Vorstössen betreffend der Einführung eines Geschäftsführermodells in Wohlen.

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  • Die Erbschaftssteuer ist Gift für die Schweizer Wirtschaft

    Von Jan L. Severa, Leserbrief vom 25. Mai 2015

    Die Schweiz ist eines der wenigen Länder weltweit, das eine Besteuerung des Vermögens kennt. Damit verdient der Staat nicht nur an den Einkommen seiner Bürger, sondern belegt auch deren Ersparnisse mit einer Abgabe. Was auf individueller Ebene noch nachvollziehbar sein mag, führt vor allem bei Unternehmen zu Fehlanreizen und Verzerrungen. Als ob aber diese Besteuerung und der damit erzielte Umverteilungseffekt noch nicht genug wären, fordert die politische Linke nun mit ihrer Initiative eine Erbschaftssteuer, die das (angesparte) Einkommen faktisch ein drittes Mal besteuert. Gerade bei Familienbetrieben gestaltet sich dieses Unterfangen aber häufig schwierig. Das Kapital ist zu einem Grossteil investiert in Maschinen und Infrastruktur, liegt also im Falle eines Erbganges nicht in flüssiger Form vor. Wird der Wert eines solchen Unternehmens nun nach dem Willen der Initianten mit 20% besteuert, sehen sich die Erben genötigt das Unternehmen zu verkaufen oder Kosten an anderer Stelle abzubauen. Dies ist eine ernste Gefahr für Arbeitsplätze, da bei den Ausgaben für Personal nun mal an schnellsten gespart werden kann. Auch die Initianten haben mittlerweile gemerkt, dass eine solche Forderung wohl nicht bei der Bevölkerung ankommt. Seit Lancierung der Initiative wurden die Freibeträge deshalb laufend angehoben, von ursprünglich 10 Mio. Franken wird heute von einer Grenze von 50 Mio. Franken gesprochen. Der Ball wird dem Parlament zugespielt, welches das letzte Wort über die Freibeträge haben soll. Ein solches Vorgehen ist scheinheilig und falsch. Es zeigt, dass die linken Initianten einmal mehr einen gedankenlosen Vorstoss zur politischen Stimmungsmache unter dem Deckmantel des Kampfes für eine Steuergerechtigkeit vor das Schweizer Stimmvolk bringen. Diese Initiative führt aber nicht zu mehr Steuergerechtigkeit, sondern einzig zu einem Sterben der Familienunternehmen und einer Entmündigung der Kantone. Zeigen sie, dass Sie genug von solchen sozialistischen Experimenten haben und sagen Sie am 14. Juni Nein zur schädlichen Erbschaftssteuer!

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